Wege zum Leben

Verteilung indigener Völker

Gummizapfen

Fruchternte

Indigene Völker in Brasilien
Etwa 735.000 Angehörige indigener Völker leben in Brasilien. Manche verfügen über eigene Territorien, andere leben in den Städten und einige leben noch heute in freiwilliger Isolation ohne Kontakt zur Außenwelt.

Gummisammler
Eine der großen Bedrohungen der Indigenen war das Eindringen der Gummisammler. Die erste Gummizapferwelle setzte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein, die zweite ab 1940. Die Gummisammler, die "Seringueiros" vertrieben die Indigenen oder machten sie als Gummizapfer mit Eimer und Flinte zu Semisklaven. Geld für ihre Arbeit bekamen sie nicht.
Durch dieses System der Gummizapfer wurden die indigenen Kulturen fast völlig zerstört. Das ist bis heute in den indigenen Siedlungen sichtbar. Dort sind z. B. die Häuser nicht mehr traditionell, sondern im Stil der Gummizapferhäuser gebaut.

Neue Wege suchen: Der Kampf um das Recht auf ihr Land ist weiterhin das größte Problem für die indigenen Völker. Heute wird ihnen noch immer ihr Land genommen - für Viehzuchtbetriebe und industrielle Projekte - oder es wird besetzt durch Siedler und Goldsucher. Gemeinsam mit Organisationen wie COMIN treten sie für ihre Rechte ein.

Ein Auszug aus dem Projekt der Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk.

Ein Projekt der GAW-Partner.

 

Wege zum Leben zur Ausleihe
Die vollständige Präsentation und Informationen zu weiteren d
iakonischen Projekten sind können unter folgender Adresse gegen Porto ausgeliehen werden:


Gustav-Adolf-Werk Württemberg

Pfahlbronner Straße 48
70188 Stuttgart
Tel. 0711 / 90 11 89-0 
Fax 0711 / 90 11 89-19

ev.diasporadontospamme@gowaway.gaw-wue.de
www.gaw-wue.de 

Das Paket 'Wege zum Leben' enthält:

  • Diaserie zu den sozialdiakonischen Projekten
  • Begleitheft zur Diaserie
  • CD mit Bildern und PowerPoint-Präsentation

Material zum Download:
Diaserie -Wege zum Leben
Diaserie mit Projektinformationen